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Fraser Island

Juhu, es funktioniert wieder!!! So, nun kann ich euch endlich erzaehlen, wie's auf der groessten Sandinsel der Welt war! Wir waren eine Gruppe von 13 Leuten in einem 4WD Van. Es war eine Self-guided Tour, das bedeutet, dass wir selber gefahren sind und keinen Tourguide oder so dabei hatten, der uns gesagt hat, wo wir hin sollen oder fuer uns gekocht hat oder so! Meine Gruppe war ganz ok, leider bei weitem nicht so gut wie die auf den Whitsundays!! Wir waren 5 Deutsche, 1 Schweizerin (die auch schon mit mir auf Magnetic Island und auf Whitsundays war), eine Hollaenderin und 4 Englaender. Die Englaender, die Schweizerin und zwei von den Deutschen waren voll ok und wir haben uns sehr gut verstanden, aber die anderen 2 Deutschen Maedels und die Hollaenderin haben nicht so wirklich in die Gruppe gepasst und haben immer ihr eigenes Ding gemacht, was ein wenig schade war, aber egal, wir anderen hatten trotzdem unseren Spass! Auf jeden Fall, die Tour: Wir haben am Abend vor der Tour ein paar Infos, wie ne Karte von der Insel, die Essensliste und natuerlich das wichtigste, die Alkoholbestellliste bekommen, am naechsten Morgen haben wir uns um 8 getroffen und jede Gruppe hat ihren Van bekommen, den wir dann beladen mussten! Als wir gerade mitten im Packen waren hat's natuerlich angefangen zu schuetten, das hat uns dann ein wenig Zeit gekostet, aber schliesslich, nachdem die Fahrer (man darf offiziell erst ab 21 fahren) ihre Einweisung bekommen hatten, konnten wir dann endlich los! Von unserem Hostel aus sind 6 Vans auf die Insel gefahren. Wir wurden mit der Faehre rueber gebracht und dann ging's los! Ich glaub der Strand ist um die 70 Meilen lang und des sieht echt sehr beeindruckend aus. Wir sind dann den Strand hochgeduest, bis nach Eurong, das ist wie ein kleines Doerfchen auf der Insel, mit ein paar Shops, Tanke usw. Von dort aus sind wir dann auf einer Inlandroad zum Lake McKenzie gefahren. Die Fahrt dort hin war schon ziehmlich cool, weil das so ne offroad Strasse ist, ziehmlich schmal und ziehmlich tiefer Sand und einige Schlagloecher und so, hat also hinten im Auto ziehmlich geschaukelt....! Der lake ist sehr schoen, nur leider war das Wetter nicht so gut, es war bewoelkt, relativ kalt und ab und zu hat es geregnet. Wir hatten auch nur eine halbe Stunde Zeit, dann mussten wir zurueck zum Beach fahren und zu unserem 'Campground', damit wir die Zelte nicht im Dunkeln aufbauen mussten! Ja, als wir dann die Duene, die wir unseren Campground nannten gefunden hatten wurde es dann doch schon dunkel, wir haben es gerade noch so geschafft die Zelte bei Licht aufzubauen, kochen mussten wir dann im Dunkeln...aber es war lecker! Auf dem 'Campground' haben wir wirklich back to the roots gelebt, keine Toiletten, geschweige denn fliesend Wasser oder irgendwas anderes, nur unser Auto, unsere Zelte und Sandduenen um uns rum! Den Abwasch haben wir im Meer erledigt, mit Sand anstatt Spuelmittel, das knirscht so schoen zwischen den Zaehnen! :-)

Am 2. Tag konnten wir nicht vor 1pm Auto fahren, weil die Flut kam, wir sind dann zu einem anderen See gelaufen, Lake Wabbie! Der hat mir eigentlich noch besser gefallen, wie Lake McKenzie. Lake Wabbie ist von 2 Seiten zugaenglich, einmal durch den Regenwald und auf der anderen Seite ist eine riesige Sandduene, man kommt sich da vor wie mitten in der Wueste!! Muesst euch die Bilder anschauen! Mittags, als das Wasser zurueckgegangen ist, sind wir dann nach Norden hoch gefahren zum Indian Point, der noerdlichste Punkt auf der Insel, den wir anfahren durften, normalerweise kann man von dort aus Haie und Rochen und so im Wasser sehen, aber es war so windig und die Wellen waren zu hoch, dass wir leider nur einen mini Rachen entdecken konnten! Aber wir hatten ja dafuer an diesem Punkt ein anderes Highlight!!!! Magda, eine von den Deutschen ist das Auto vom Camp zum Indian Point gefahren und sie hat die ganze Zeit die Kupplung leicht gedrueckt gehalten, weiss Gott warum, sie meinte sie faehrt immer so und das ist kein Problem, doch nach einiger Zeit hat die Kupplung angefangen ein sehr beunruhigendes Geraeusch von sich zu geben, das tat echt in den Ohren weh, wenn sie die Kupplung gedrueckt hat!! Wir habens ja aber bis zum Indian Point ohne weitere Probleme geschafft, nur als wir dann zurueck fahren wollten ging gar nichts mehr. Wir konnten noch ausparken und 10 m fahren, doch dann konnte man die Kupplung nicht mehr runter druecken.... und wir waren am letzten Punkt uaf der Insel, wo weit und breit keine Telefonzelle oder so ist!! Wir konnten dann das Auto ploetzlich auch gar nicht mehr anlassen und es war kurz vor Sunset und die Flut kam! Also haben wir zu 10. den Van so weit wie moeglich nach oben geschoben, damit er nciht von der Flut erwischt wird und dann haben wir die vorbei fahrenden Autos gestoppt und 2 von den Jungs mit denen mitgeschickt bis zur naechsten Telefonzelle um den Mechaniker anzurufen! Wir waren dann noch 8 Leute, die beim Auto geblieben sind und gewartet haben! Es war ziehmlich kalt, zum Glueck hatte ich meine Jacke dabei und da das Auto da war hatten wir auch unser Bier, wir haben uns also hingesetzt, Bier getrunken, und ein paar Wraps gemacht, weils ja schon abends war und wir den Lunch ausgelassen hatten! Es war dann soch ziehmlich lustig und nach 1,5 h kam dann der Muellmann vorbei, der uns ein wenig helfen konte. Das war so lustig, der hat sich's Auto 2 Sekunden angeschaut, irgendein Teil rausgeholt und gemeint wir braeuchten Bremsfluessigkeit und da er das nicht hatte, hat er einfach Bier reingeleert.... und das Auto ist wieder angesprungen! Er hyat dann Nicole gezeigt, wie man ohne Kupplung faehrt, weil die Kupplung ja nicht mehr ging, doch dann kamen auch schon die anderen 2 Jungs mit dem Mechaniker! In der Zwischenzeit war es auch schon dunkel geworden und wir waren trotz der Wraps sehr hungrig! Der Mechaniker hat uns dann zurueck zum Camp gefahren und am naechsten Morgen haben wir ein neues Auto bekommen, so dass wir am letzten Tag doch noch fahren konnten! Wir hatten unser Abenteuer....

Am letzten Tag haben wir die Autos umgeladen und sind dann nochmal zum Lake McKenzie gefahren, wo wir noch eine ziehmlich schoene, sonnige Stunde hatten, bis es dann leider angefangen hat wie aus Kuebeln zu schuetten! Die Fahrt vom Lake McKenzie zum Beach war dann ziemlich lustig, weil man kaum was gesehen hat und alles matschig und nass war! Am Strand durfte ich dann endlich auch fahren!!!! Das macht so Spass mit so nem grossen Van ueber den Strand zu heizen und ich durfte den ganzen Weg bis zur Faehre fahren, das heisst auch ein paar Inlandroads, die ein bisschen schwieriger sind! Ich will n grossen 4WD wenn ich zurueck komm, nicht mehr den popligen Smart ;-)

 

12.12.06 03:27
 


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